Spitzensteuersatz

Hier läßt sich der Spitzensteuersatz der Einkommensteuer für die Jahre 2016, 2017 oder 2018 online berechnen.


Spitzensteuersatz

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Als Spitzensteuersatz der Einkommensteuer in Deutschland gilt der Steuersatz von 42% (44,31% inkl. Solidaritätszuschlag) in der Proportionalzone I des Einkommentsteuertarifs. Er wird in 2018 bei Alleinstehenden für Einkommen im Bereich von 54.951 Euro bis 260.532 Euro angewendet und betrifft in diesem Jahr geschätzte 2,99 Millionen Steuerpflichtige. Der Höchststeuersatz (Reichensteuer) in der Proportionalzone II des Einkommentsteuertarifs beträgt allerdings 45% (bzw. 47,48% inklusive Solidaritätszuschlag). Beim Spitzensteuersatz sowie dem Höchststeuersatz handelt es sich jeweils um einen Grenz-Steuersatz, also dem Steuersatz, welcher ab einem bestimmten Einkommen auf den letzten hinzuverdienten Euro angewendet wird. Die so genannte Reichensteuer greift in 2018 für Alleinstehende ab einem Einkommen von 260.533 Euro. Für ein Einkommen von beispielsweise 261.000 Euro fallen in 2018 nun aber nicht insgesamt 45% (= 117.450 Euro) Einkommensteuer an. Vielmehr beträgt die Einkommensteuer in diesem Fall nur 101.012 Euro also im Schnitt 38,70 %. Warum das so ist, erfahren Sie weiter unten.

   

Spitzensteuersatz Einkommensteuer

Der Eingangssteuersatz der Einkommensteuer beträgt 14% und beginnt nach dem Grundfreibetrag. In 2018 liegt dieser Freibetrag bei 9.000 Euro. Bei einem Einkommen von beispielsweise nur einem Euro über dem Grundfreibetrag, läge die Einkommensteuer demnach bei 14 Cent, also nicht bei 14% des gesamten Einkommens (= 1.260,14 Euro). Wegen der Abrundung auf volle Euro, fällt aber erst bei einem Einkommen ab 8 Euro über dem Grundfreibetrag Einkommensteuer in Höhe von 1 Euro an.

Von 14% steigt der Steuersatz dann bis zum Spitzensteuersatz auf 42% kontinuierlich an, und verbleibt dann in dieser 1. Proportionalzone konstant. Der höchste Steuersatz auf die Einkommensteuer in Deutschland kommt erst mit dem Einkommen zur Anwendung, ab welchem die sogenannte Reichensteuer von 45% auf den Hinzuverdienst festgesetzt wird. Die genannten Steuersätze erhöhen sich um den Solidaritätszuschlag (5,5% der ESt.) bzw. bei entsprechender Religionszugehörigkeit um die Kirchensteuer (8% in Bayern und Baden-Württ., sonst 9% der ESt.). Die Einkommensbereiche für die Spitzensteuersätze ändern sich von Steuerjahr zu Steuerjahr und sind weiter unten für die letzten Jahre aufgeführt.

Mit dem Einkommensteuer-Rechner lassen sich die Steuersätze für die Einkommensteuer und die Gesamtsteuerbelastung individuell berechnen. Es werden bei Bedarf auch Einkünfte unter Progressionsvorbehalt berücksichtigt, welche die Steuersätze ändern können. Zudem kann eine Spitzensteuersatz-Tabelle erstellt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Ergebnisse erfolgt nicht.

Alternativ zu dem Steuerrechner auf dieser Seite können die individuellen Spitzensteuersätze als Grenzsteuersätze in Einkommensteuertabellen aufgelistet werden. Verheiratete können hierzu diese kostenlose Splittingtabelle nutzen, während Alleinstehende als Steuertabelle online die Grundtabelle verwenden können.

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Spitzensteuersätze in anderen Steuerarten

Die Lohnsteuer ist nur eine andere Form der Einkommensteuer welche vom Arbeitgeber zu entrichten ist. Es gelten daher die entprechenden Spitzensteuersätze der Einkommensteuer.

Für die Steuersätze bei der Gewerbesteuer bei Gewerbetreibenden und Kapitalgesellschaften sind die Gemeinden zuständig, welche die so genannten Gewerbesteuer-Hebesätze festlegen. Diese liegen in der Regel bei ca. 400%, was einem Gewerbesteuersatz von 14% entspricht. Der höchste Hebesatz für die Gewerbesteuer wird im Eifeldorf Dierfeld mit 900 Prozent festgesetzt, was einem Gewerbesteuersatz von 31,5% entspricht. Um die Durchschnittssteuersätze bei der Gewerbesteuer zu ermitteln, müssen eventuelle Freibeträge und die Anrechnung auf die Einkommensteuer bei natürlichen Personen berücksichtigt werden. Zur genauen Berechnung lässt sie hier die Gewerbesteuer Berechnen.

Kapitalgesellschaften zahlen zusätzlich die Körperschaftsteuer von 15% und den Solidaitätzuschlag. Auf der folgenden Seite können Sie hierzu die Körperschaftsteuer Berechnen.

Bei der Erbschaftsteuer bzw. Schenkungsteuer liegen die Spitzensteuersätze bei 30% in der Steuerklasse 1, bei 43% in der Steuerklasse 2 und 50% in der Steuerklasse 3. Auf der folgenden Seite lässt sich die Erbschaftsteuer Berechnen.

Zu erwähnen sind noch die höchsten Steuersätze bei der Umsatzsteuer (19%) und bei der Grunderwerbsteuer (6,5% in einigen Bundesländern). Hier können Sie die Grunderwerbsteuer Berechnen.    

Spitzensteuersatz 2015 und 2016

Die Grundfreibeträge in 2015 und 2016 liegen bei 8.472 Euro bzw. 8.652 Euro. Der Steuersatz für 2015 beträgt in der Zone von 52.882 Euro bis 250.730 Euro 42%. Erst ab einem Einkommen in Höhe von 250.731 Euro beträgt der Spitzensteuersatz dann 45% für jeden weiteren Euro.

In 2016 liegt der Spitzensteuersatz in Höhe von 42% im Bereich von 53.666 Euro bis 254.446 Euro. Ab 254.447 Euro liegt der ESt-Spitzensteuersatz bei 45%. Infos über die Spitzensteuersätze für die Jahre 2017 und 2018 finden Sie auch auf der Seite Einkommensteuerrechner.com.de/ Steuersatz.php.

   

Spitzensteuersatz 2017

Der Grundfreibetrag liegt in diesem Jahr bei 8.820 Euro. Danach steigt der Einkommensteuersatz kontinuierlich von 14% bis auf 42%. Der Steuersatz von 42% findet im Steuerjahr 2017 Anwendung für Einkommen in der Proportionalzone von 53.666 Euro bis 256.303 Euro. Ab einer Einkommenshöhe von 256.304 Euro liegt der Reichensteuersatz bei 45%. Für zusamenveranlagte Ehegatten verdoppeln sich die Einkommensbeträge.

   

Spitzensteuersatz 2018

Bis zum Grundfreibetrag von 9.000 Euro fällt in der Regel keine Einkommensteuer an. Danach steigt der Einkommensteuersatz von 14% bis zum Spitzensteuersatz auf 42%. Dieser Steuersatz der ersten Proportionzone liegt in 2018 im Einkommensbereich von 54.951 Euro bis 260.532 Euro und beträgt 42%. Der Steuersatz für die Reichensteuer im Einkommensbereich ab 260.533 Euro beträgt auch in 2018 45%. Zu berücksichtigen sind ebenfalls Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Im Falle des Ehegattensplitting verdoppeln sich die Einkommensgrenzen entsprechend.


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